Das Kumbum-Kloster(Gumbum-Kloster) liegt südwestlich des Markfleckens Lushaer im Kreis Huangzhong. Der Begründer der Gelugpa-Sekte des tibetischen Buddhismus, Tsong Khapa, soll hier geboren sein. Es ist eines der sechs größten Klöster der Tibeter. Seine Häuser sind am Berg errichtet worden. Die größten davon sind eine große und eine kleine Halle mit jeweils einem vergoldeten Dach sowie eine große Sutra-Halle. Der ganze Baukomplex wirkt kompakt und erstrahlt in leuchtenden Farben. Es ist ein Gemisch aus dem tibetischen Stil und dem der Han-Chinesen. Die Lamas des Kumbum-Klosters beschäftigen sich neben dem Gottesdienst mit der Herstellung von Butterblumen (ein Brennstoff), der Wandmalerei und Stickerei.
Das prächtige Ta'er-Kloster ist ein Gebäudekomplex im han-chinesischen und tibetischen Baustil. Er besteht aus mehr als 9.300 buddhistischen Hallen und Pagoden sowie Wohnräumen. Die im Jahr 1622 erbaute Goldene Palasthalle befindet sich im Zentrum des Klosters und ist sein Hauptbauwerk. Am Dachfirst der Halle wurden glückbringende Verzierungen wie Goldflaschen, Goldglocken, Goldhirsche usw. angebracht. In der Halle befinden sich eine silberne Pagode und eine Lehmfigur des Meisters Zongkeba. Außerdem werden hier einige tausend buddhistische und medizinische Werke aufbewahrt.